Zirkus
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Die Philosphie der Rotznasen

1. Zirkus und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Circusschule Die Rotznasen e.V. arbeitet seit mehreren Jahren in ihren Produktion zu Umweltthemen, wie Klima, Atomkraft, Unterwasserwelt, der eigene Körper, Lebensraum Stadt und Wald um aufklärende erlebbare Stücke zu entwickeln. Das inhaltliche Interesse besteht darin, dass sich Kinder und Jugendlichen mit ihrer Umwelt und ihren persönlichen Vorstellungen auseinander setzen und kreative Zukunftsvisionen zu entwickeln. Die Rotznasen verbinden Umweltbildung mit Zirkuspädagogik.

Nicht nur inhaltlich richtet sich die Circusschule an brisante Umweltthemen aus, die Ausweitung der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern soll einen wichtigen Beitrag für den interkulturellen Dialogzwischen Kulturpädagogischen Einrichtungen leisten. Das Kooperationsprojekt "Circ N' Spice" zum Jahresthema Ernährung der UN- Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung der Deutschen Unesco Komission mit der Theatergruppe Makhampom in Thailand beginnt 2012 und wird mit einem Gegenbesuch in Hamburg 2013 beendet. Zudem setzen wir auf unseren Reisen und Veranstaltung neben dem herkömmlichen Popcorn auch auf gesunde Ernährung und konnten mit Hilfe von Naturkost Nord fair gehandelte und regionale ökologische Nahrung erwerben. Der Ausbau der Vereinsstruktur hinsichtlich nachhaltiger Konzepte ist uns ein wichtiges Anliegen.

Weitere Informationen zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" finden Sie hier!

2. Bewegungsdrang und Kreativität der Kinder und Jugendlichen fördern

Der Mensch ist ein Bewegungstier. Ein menschlicher Körper ist zum Bewegen geboren. Doch die heutige Zeit fördert eher das Stillsitzen als das Bewegen. Inzwischen gibt es schon eine wachsende Anzahl von Grundschulkindern, die nicht rückwärts gehen können.
Gerade Kinder müssen und sollen sich viel bewegen, mit der Bewegung des Körpers werden auch wichtige Hirnareale stimuliert und trainiert. So ist die Stressanfälligkeit bei Menschen, die sich viel bewegen, wesentlich geringer als bei Sportmuffeln.

Zirkuskünste fördern auf verschiedenste Weise die psychomotorische Entwicklung und die kognitiven Fähigkeiten der Kinder und tragen zu ihrem allgemeinen Wohlbefinden und ihrer Gesundheit bei. So wird z.B. auf der Laufkugel, beim Seiltanzen und in der Akrobatik der Gleichgewichtssinn und die Körperspannung geschult. Jonglage hingegen fördert die Feinmotorik der Hände, die Augen-Hand Koordination und die Links-Rechtskoordination. 

3. Mut und Selbstbewusstsein fördern

Kinderzirkus ist ein faszinierendes Erlebnis. Welches Kind möchte nicht lernen, wie man andere Kinder oder gar Erwachsene zum Staunen bringt: Mit waghalsigen Jonglagen, perfekt ausbalanciertem Einradfahren oder fantasievollen Künsten am Trapez. Weiche Knie und Lampenfieber vorm ersten Auftritt zu erleben. Und dann mitten im Rampenlicht auf der Bühne zu stehen und zu zeigen, was man wirklich kann. Am Ende den Applaus der begeisterten Zuschauer zu hören. Das sind Erlebnisse und Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche stärken, aufbauen und selbstbewusst werden lassen, die motivieren und die Lust am eigenen kreativen Schaffen fördern.

Bei öffentlichen Auftritten lernen die Zirkuskinder die eigene Kunst gut zu präsentieren und einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Sie trainieren ihren Mut und ihr Selbstvertrauen, indem sie das Lampenfieber überwinden und ihre Künste zeigen. Außerdem üben sie bei gemeinsam gezeigten Kunststücken ihre Teamfähigkeit. Und last but not least trainieren sie bei den Auftritten ihre Improvisationsfähigkeit. Die so erworbenen Sozialkompetenzen helfen ihnen später, ihr Leben und ihre Arbeitssituationen gut zu meistern.